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Norddeutsch, Kiezdeutsch und Bairisch
Zwei interessante aktuelle Artikel über Sprache ...
von cri | 2012/02/08 12:12
Jochen Höller: karl marx - das kapital / arbeit-geld
Jochen Höller hat die Wörter "Arbeit" und ...
von cri | 2011/11/27 15:36
Der Schreier in der Wüste
Der Vortrag wird mehr im Zeichen der Fragen als der ...
von dunsscotus | 2011/10/22 22:01
Interview Project Germany
Fünfzig Interviews mit Deutschen werden derzeit ...
von cri | 2011/08/09 12:16

Mittwoch, 8. Februar 2012

Norddeutsch, Kiezdeutsch und Bairisch

Zwei interessante aktuelle Artikel über Sprache in der Süddeutschen Zeitung:

1. Eine Rektorin in Passau habe "Hallo" und "Tschüss" von ihrer Schule "verbannt", weil die beiden aus dem Norden eingewanderten Begrüßungswörter in Bayern, unhöflich seien. Reinhard Wittmann, früherer Literaturchef des Bayerischen Rundfunks, wird unterstützend mit diesen Worten wiedergegeben:
Der Sprecher bewege sich damit unverbindlich auf der untersten sprachlichen Ebene. Ein freundlicher Gruß wie "Grüß Gott" oder "Guten Tag" sei dagegen ein Ausdruck jener Höflichkeit, wie man sie in einer kälter werdenden Massengesellschaft so dringend benötige.
[Hallo, Pfiati - und Tschüss]
2. In einem Interview spricht die Sprachwissenschaftlerin Heike Wiese über ihre Erforschung des Berliner Kiezdeutschen unter Jugendlichen. Vor allem untersucht sie den Einfluss von Sprechern mit Migrationshintergrund auf die Umgangssprache.
Wir haben zum Beispiel herausgefunden, dass alle Jugendlichen in Kreuzberg Kiezdeutsch sprechen - unabhängig von ihrer Ein- oder Mehrsprachigkeit, ihrer deutschen, türkischen oder arabischen Herkunft. Anders ist es in einem eher monoethnischen Stadtteil wie Hellersdorf. Da sprechen die Jugendlichen kein Kiezdeutsch, sondern klassischen Berliner Dialekt. Nur "Atze" sagen alle.
[Ich bin Alexanderplatz]


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Sonntag, 27. November 2011

Jochen Höller: karl marx - das kapital / arbeit-geld

Jochen Höller hat die Wörter "Arbeit" und "Geld" aus Karl Marx' Das Kapital ausgeschnitten und in zwei Haufen aufgeklebt.







[Bilder von www.jochenhoeller.com]

Gesehen bei der Austellung METAmART im Wiener Künstlerhaus.


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Dienstag, 22. November 2011

Alva Noto: uni acronym (feat. Anne-James Chaton)



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Samstag, 22. Oktober 2011

Der Schreier in der Wüste

Der Vortrag wird mehr im Zeichen der Fragen als der Antworten stehen. Und der Titel könnte auch lauten: Weiterdenken mit Ferdinand Ebner. Peter Hodina, freischaffender Autor, Mitglied der Grazer Autorenversammlung und literarischer Facebook-Aktivist, wird auf Einladung der Int. Ferdinand-Ebner-Gesellschaft am 24. Oktober 2011 um 19Uhr30 im Haus der Begegnung zu Innsbruck über die Spezifik der Ebnerschen Wahrheit sprechen:



http://www.ebner-gesellschaft.org/aktuelles/der-schreier-in-der-wueste-vortrag-von-peter-hodina


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Dienstag, 9. August 2011

Interview Project Germany

Fünfzig Interviews mit Deutschen werden derzeit nach und nach auf www.interviewproject.de veröffentlicht. Macher Austin Lynch im Interview.



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Sonntag, 17. Juli 2011

Warnung vor E-Books

Im Juni warnte Richard Stallman in einem Artikel vor E-Books: The Danger of E-books [PDF]. [heise.de]
Das Gefährlichste an den im Handel erhältlichen elektronischen Büchern ist das Digital Rights Management (DRM), weil es den Käufer in der Nutzung des E-Buchs einschränkt: man muss proprietäre Software verwenden, die kontrolliert auf welchen Geräten das Buch gelesen werden darf.

Vor kurzem habe ich mein erstes elektronisches Buch gekauft und mir damit auch einigen Ärger eingehandelt. Das Buch, das ich gekauft habe, habe ich bereits in mehrfacher gedruckter Ausführung (von der Erstausgabe bis zu einer aktuellen Taschenbuchausgabe). Ich habe es mit der Absicht gekauft eine computergestützte Textanalyse durchzuführen.
Bereits der Kaufvorgang offenbarte Hürden. Der Kauf des Buchs aus dem Fischer-Verlag kann nur erfolgen, wenn die Software Adobe Digital Editions installiert ist. Diese ist verfügbar für Windows und Apple, aber nicht für Linux, das ich verwende. Deshalb musste ich mit einer Windowsemulation herumscheißen, bis die Software auf meinem Computer lief.
Schließlich hatte ich das E-Buch auf meiner Festplatte und wollte mich an die Textanalyse machen. Die Software für die Textanalyse kann jedoch nichts mit dem Epub-Format, in dem das E-Buch geliefert wird, anfangen; sie benötigt eine reine Textdatei. Das ist ein weiteres Problem: das E-Buch im Epub-Format kann nicht in eine reine Textdatei konvertiert werden, weil DRM eine Umwandlung in ein anderes Format unterbindet. Die einzige Möglichkeit, das E-Buch zu jenem Zweck zu nutzen, für den ich es gekauft habe, war demnach die Umgehung des DRM-Schutzes. Bis ich das bewerkstelligt hatte, verging weitere kostbare Zeit.


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