Letztes Update:
2011/12/06 04:22

Nicht angemeldet: anmelden


info[klammeraffe]subkontent.at

Jochen Höller: karl marx - das kapital / arbeit-geld
Jochen Höller hat die Wörter "Arbeit" und ...
von cri | 2011/11/27 15:36
Der Schreier in der Wüste
Der Vortrag wird mehr im Zeichen der Fragen als der ...
von dunsscotus | 2011/10/22 22:01
Interview Project Germany
Fünfzig Interviews mit Deutschen werden derzeit ...
von cri | 2011/08/09 12:16
Warnung vor E-Books
Im Juni warnte Richard Stallman in einem Artikel vor ...
von cri | 2011/07/17 13:19


Freitag, 4. April 2008

Haiku-Post


Zum Abschied nach drei Jahren in Japan war ich letzte Woche in Matsuyama auf der Insel Shikoku. Bekannt ist Matsuyama als Heimatstadt des Haiku- und Tanka-Dichters Masaoka Shiki (1867-1902). Zum Gedenken an ihn gibt es in der Stadt mehrere Haiku-Briefkästen, in die man Gedichte einwerfen kann. Jährlich wird eines von den eingeworfenen mit einem Preis ausgezeichnet. Natsume Souseki (1867-1916), der zusammen mit Shiki einen Literaturkreis begründete, schreibt im Roman Botchan über seine Zeit in Matsuyama.
Nun wieder in Wien.


link (0 kommentare)    

Dienstag, 10. Juli 2007

Zengarten

Japanische Band, deutsche Popbaladen: Toni Kleinlerchers neues Projekt: Zengarten.

link (0 kommentare)    

Sonntag, 17. Juni 2007

Tokyo Twilight Zone

The most important thing to tell you is that I make my photographs with a large format camera (4×5-inch) by color negative film. Exposure time is from 2 to 8 minutes. I print color photographs by myself. It takes more than one day for me to finish printing. I do not manipulate digitally the result at all. It is interesting that finished analog works appear to be digitally made. [Interview]
Shintaro Sato: Twilight Zone - View of Tokyo from emergency staircase


link (0 kommentare)    

Freitag, 1. Juni 2007

Zum Lesen


Besuch aus Wien.


link (0 kommentare)    

Sonntag, 4. März 2007

oreseg(オレセグ)

Japanisches youtube mit interessanter Navigation: http://oreseg.com/
[de:bug]


link (0 kommentare)    

Samstag, 30. Dezember 2006

Neophilie

Whenever I meet new American friends, at an SF convention, a party, or even at an airport, they always say, as soon as they find out I'm from Japan, "Oh, yeah! Japan is cool, huh?" That has been happening for more than twenty years. Of course it feels good to have people praise your own country, but I would always stop and wonder what exactly they liked. Sometimes they would get more specific, praising our anime, technological gadgetry, or Haruki Murakami. On the one hand I'd agree, but then again their rock/punk/rap music, PCs, or William Gibson/Raymond Carver/Tom Robbins all seemed even cooler to me. When they would elaborate, explaining how excellent Urusei Yatsura or Pokemon or some esoteric otaku things were, things would just get more and more puzzling. To me, these were all kid stuff, not to be taken seriously.
Our new hip culture wasn't based on any tradition, and those who said it was were a bunch of neophiles, I thought.
How wrong I was.
Neophilia has been, and still is, the key element in our culture. We have a long tradition of importing new things and welcoming them just for their novelty, from Buddhism, guns, playing cards, and tea to RPGs. And as for kid stuff - well, hey, our pop culture has been based almost entirely on childishness. [Takashi Ogawa in der Einleitung zu seinem Artikel A New Generation of Japanese SF Writers]


link (0 kommentare)    

Donnerstag, 7. Dezember 2006

Das Schlachtschiffhochhaus

Mein Lieblingsgebäude in Tokio ist das New Sky Building. Der ganz offizielle Name (hier haben ja alle Gebäude Namen) ist Sky Building No. 3. Es wird aber auch 軍艦ビル (ぐんかんビル/gunkan biru/Warship Building)genannt.
Nachdem ich das bei einem Spaziergang nahe meinem Viertel in Higashi-Shinjuku entdeckt hatte, musste ich eine ganze Nacht lang das Internet durchsuchen um rauszufinden, was das ist. Das war gar nicht einfach! Aber es ist ein einfaches Wohnhaus, das aus Beton- und Stahl-Kisten zusammengesetzt ist, von denen jede eine Wohnung ist. Der Architekt heißt Watanabe Youji (*1923) und der hat wohl noch zumindest zwei andere Sky Buildings entworfen, von denen aber - glaube ich - keines mehr steht. Gebaut wurde das Schlachtschiffhochhaus von Juli 1968 bis Dezember 1969. Watanabe wird zwar nicht zu der Gruppe der Metabolisten gezählt, aber der Stil ist trotzdem ähnlich. Anscheindend hat das Haus auch gleich nach seiner Entstehung weltweit beeindruckt. Zumindest habe ich einen Artikel mit Bauplan in einer deutschen Bauzeitung aus dem Jahr 1970 gefunden.
Es gibt auch eine Fanseite, die von ehemaligen deutschen Bewohnern erhalten wird: http://newsky.info/
Und auch ein ehemaliger Bewohner berichtet in einem Online-Projekt namens "Shinjuku Memories":
I am haunted by the same nightmare for years; It is about the destruction of a so far surviving jewel of end 60's architecture, the New Sky building (gunkan-mansion), I had the pleasure to live in for nearly two years.
Let it never be true!!


link (0 kommentare)    

Montag, 13. November 2006

Umbenennung von Österreich im Japanischen

Die österreichische Botschaft und die österreichische Handelsdelegation in Japan haben die Umbennung von Österreich beschlossen.
Wir alle erfahren es jeden Tag. Österreich, auf Japanisch "ōsutoria", wird fast immer mit Australien "ōsutoraria" verwechselt.
Wir wollen jedoch unverwechselbar sein. Aus diesem Grund haben wir Nachforschungen angestellt und dabei herausgefunden, dass Österreich früher in Japan auch anders geheißen hat. So wie Ungarn mit "hongarī" (heute hangarī) übersetzt wurde, bezeichnete man Österreich in Japan vom 19. Jahrhundert bis 1945 unter anderem auch als "ōsutori". Auch heute noch wird von vielen der Begriff "ōsutori" als Österreich verstanden.
Weder in der Vergangenheit noch heute gab es in Japan für Ländernamen eine Standardisierung.
Die früheste Quelle, in welcher Österreich phonetisch als "ōsutori" bezeichnet wurde, stammt aus dem Geografiebuch "Bankoku Chimei" aus dem Jahr 1873.
Seit der Weltausstellung in Wien im Jahr 1874, an der auch Japan teilnahm, wurde für Österreich vermehrt die Bezeichnung "ōsutori" verwendet.
Wir wollen nun ab sofort "ōsutorī" heißen, wobei eine lange Aussprache des "i" die Abgrenzung von Australien noch deutlicher macht. [Beschluss, unterzeichnet vom Botschafter und vom Handelsdelegierten]
[japaninfo.at]


link (1 kommentar)    

Freitag, 15. September 2006

Kleine nette japanische Wörter

Es gibt wohl in jeder Sprache so kleine nette Wörter, die recht praktisch sind. Dass diese Wörter nett und praktisch sind, erkennt man vielleicht daran, dass sie in den alltäglichen Gebrauch von Nichtmuttersprachlern aufgenommen werden - und zwar auch in deren Muttersprache.
Mein deutscher Bürokollege etwa sagt, wenn er etwas zu seiner eigenen Zufriedenheit erledigt hat: "Yosh(i)!"
Und gestern saß ich in einer Runde Ausländer in einer Ausländerenklave beisammen, und ein sehr gesprächiger Amerikaner schloss die meisten seiner (englischen) Ausführungen ab mit: "Deshou?" ("Nicht wahr?"/"Ist doch so?") Wobei mir ein Japaner unlängst erklärt hat, dass man am häufigen Gebrauch von "Deshou?" eines Nichtjapaners erkennt, dass er Japanisch von einer japanischen FreundIN gelernt hat.
Und gern fragt man sich unter Ausländern in Japan, wenn man sich trifft: "Genki?" ("Wie geht's?" bzw. "Geht's gut?")


link (0 kommentare)    

Sonntag, 10. September 2006

Otome Road

Higashi-Ikebukoro is one of Tokyo's outermost neighborhoods, but it's become a destination for female manga fans because the major manga store branches there specially stock works written by and for women. These specialty shops are six-, seven- and eight-story buildings filled from top to bottom with commercial and doujinshi manga, and tie-in products like figurines, trading cards and stationery. This area has become known as "Otome Road," the female answer to Tokyo's geek-centric Akihabara district.

When I visited Ikebukuro's Mandarake store last week, the crowded aisles were packed with curious, energetic women purchasing all types of manga. There were aisles and aisles of fan-fiction doujinshi, and the women seemed to know exactly what they were looking for -- particular characters drawn by particular artists. [wired]
[monochrom]


link (0 kommentare)    

     

pixel
Februar 2012
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
 
 
 1 
 2 
 3 
 4 
 5 
 6 
 7 
 8 
 9 
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
 
 
 
 
 
 


blogs

xml version of this page

resident of antville.org
powered by
helma object publisher